Sechs Gewerke. Eine Reihenfolge.
Leistungen
Die Arbeiten führen wir selbst aus – und Sie erfahren, in welcher Reihenfolge sie bei Ihrem Gebäude sinnvoll sind. Beides gehört zusammen.
01 Fenster & Türen
Fenster & Türen
Alte Fenster erkennt man selten am Aussehen, meistens an der Heizkostenabrechnung und an der kalten Ecke unter der Fensterbank.
Jede Öffnung wird am Gebäude aufgemessen, die alten Elemente kommen heraus, die neuen werden gesetzt und fachgerecht an die Wand angeschlossen – abgestimmt auf Wandaufbau und geplante Dämmung. Die angrenzenden Innenbereiche werden anschließend wiederhergestellt.
Entscheidend ist nicht die Verglasung, sondern der Anschluss. Dort entstehen die Schäden, die man erst Jahre später sieht – von innen, an der Wand.
Und wenn in absehbarer Zeit die Fassade drankommt, legen wir die Einbauebene schon jetzt darauf aus.
02 Dach
Dach
Die wenigsten Dächer fallen durch ein Loch auf. Häufiger sind es Feuchtigkeitsspuren an der Zimmerdecke – oder ein Dachgeschoss, das sich im Sommer aufheizt.
Eindeckung, Unterspannbahn, Anschlüsse und Dämmung werden geprüft. Danach wissen Sie, ob eine Reparatur reicht oder ob sich die Neueindeckung lohnt.
Worauf es ankommt: die Anschlüsse an Kamin, Gauben und Ortgang. Die Fläche ist selten das Problem, die Übergänge sind es.
Wenn ohnehin ein Gerüst steht, ist das der günstigste Zeitpunkt, den es für Dämmung und Fassade gibt.
03 Fassade & Dämmung
Fassade & Dämmung
Kalte Innenwände, ein Putz, der Risse zieht, und Heizkosten, die trotz neuer Fenster nicht sinken – das ist meistens die Fassade.
Der Untergrund wird geprüft, das System nach Gebäude ausgewählt und die Dämmung an Fenster, Sockel und Dach herangeführt.
Worauf es ankommt: die Übergänge. Die Fläche ist Routine – entschieden wird eine Fassade an den Anschlüssen.
Und die Reihenfolge: Fenster und Fassade gehören zusammen gedacht. Gemeinsam ausgeführt spart das ein Gerüst – kommt die Fassade erst später, muss das Fenster jetzt schon in der richtigen Ebene sitzen.
04 Badmodernisierung
Badmodernisierung
Das Bad ist der Raum, in dem sich das Alter eines Hauses am schnellsten zeigt – und der, bei dem eine Modernisierung am meisten Freude macht.
Rückbau, Leitungen, Abdichtung, Fliesen, Sanitär, Licht: Sie beauftragen einmal und haben einen Ansprechpartner. Die Abstimmung zwischen den Beteiligten ist unsere Aufgabe, nicht Ihre.
Worauf es ankommt: die Abdichtung unter den Fliesen. Man sieht sie später nicht mehr – und genau deshalb entscheidet sie darüber, ob ein Bad zwanzig Jahre dicht bleibt. Geprüft und festgehalten wird sie, bevor die erste Fliese daraufkommt.
Wenn Sie ohnehin umbauen, planen wir gleich mit, was in zehn Jahren wichtig wird.
Die Reihenfolge entscheidet
Fenster, Fassade und Heizung hängen zusammen.
Wer heute Fenster tauscht und erst in fünf Jahren dämmt, baut sich ein Problem ein: Das neue Fenster sitzt dann zu weit innen in der Wand. Die Dämmung kommt später nicht mehr sauber an den Rahmen heran – und genau dort bleibt es kalt. Also an der Stelle, wegen der man die Fenster hat tauschen lassen.
Man muss nicht alles gleichzeitig machen. Aber man sollte beim ersten Schritt wissen, was der zweite sein wird.
Das kostet nichts außer einer Stunde Nachdenken – vorher.
Altputz, Dämmung, Armierung, Oberputz – jede Schicht funktioniert nur, wenn die davor stimmt.
05 Heizung
Heizung
Ein Kessel, der dreißig Jahre gehalten hat, verdient Respekt – heizt am Ende aber vor allem den Keller.
Der Wärmeerzeuger wird getauscht, die Heizflächen werden angepasst, Leitungen gedämmt und die Anlage hydraulisch abgeglichen.
Worauf es ankommt: die Auslegung. Zu groß gekauft heißt dauerhaft schlechterer Wirkungsgrad – und das merkt man jedes Jahr auf der Abrechnung.
Deshalb fällt die Entscheidung über die Heizung erst zusammen mit dem Blick auf die Gebäudehülle.
06 Innenausbau
Innenausbau & Modernisierung
Grundrisse von 1975 passen selten zu heute: zu schmale Türen, ein Bad neben der Küche, Elektrik am Limit.
Wände öffnen, Leitungen neu verlegen, Grundrisse ändern, Böden, Decken und Oberflächen erneuern – abgestimmt über einen Terminplan und einen Ansprechpartner.
Worauf es ankommt: zu wissen, was tragend ist und was nicht, bevor der erste Schlitz gesetzt wird.
Und ein Ablauf, der auch dann funktioniert, wenn im Haus weiter gewohnt wird.
07 Energetische Sanierung
Energetische Sanierung
Wer nur eine einzelne Maßnahme macht, ist oft enttäuscht: Neue Fenster in einem ungedämmten Haus bringen weniger, als der Prospekt verspricht.
Gebäudehülle und Anlagentechnik werden zusammen betrachtet. Danach wissen Sie, welche Reihenfolge bei Ihrem Haus wirklich etwas bringt – und was Sie sich sparen können.
Worauf es ankommt: Die Heizung wird erst ausgelegt, wenn feststeht, wie gut das Haus gedämmt ist. Umgekehrt kauft man eine Anlage, die nie ausgelastet wird.
Zur Bestandsaufnahme gehört auch die Frage, welche Maßnahmen grundsätzlich förderfähig sind.
08 Altersgerechter Umbau
Altersgerechter Umbau
Der beste Zeitpunkt für einen altersgerechten Umbau ist der, an dem man ihn noch nicht braucht.
Eine Dusche ohne Stufe, breitere Türen, keine Schwellen mehr im Weg – und alles, was später einmal nachgerüstet werden soll, ist in der Wand schon vorbereitet. Im bewohnten Haus, mit einem Ablauf, den Sie vorher kennen.
Worauf es ankommt: die Verstärkung in der Wand. Sie kostet heute fast nichts und später das Zehnfache, weil die Fliesen wieder herunter müssen.
Es geht dabei um Wohnen, nicht um Pflege.