Energetische Sanierung
Einfamilienhaus im Münchner Umland, Baujahr 1972 – Sanierung mit Wärmepumpe
- Ort
- Münchner Umland
- Baujahr
- 1972
- Umfang
- Dämmung, Kellerdecke, Wärmepumpe
- Dauer
- Rund neun Monate in Abschnitten
Beschrieben nach einer echten Baustelle, anonymisiert auf Wunsch der Eigentümer. Die Bilder sind Visualisierungen.
Ausgangslage
Weg vom Öl, bevor der Kessel es entscheidet
Ein Einfamilienhaus von 1972, rund 150 m² Wohnfläche, mit einem Ölkessel von 1994, der zuletzt jedes Jahr eine Reparatur brauchte. Die Eigentümer wollten den Wechsel zur Wärmepumpe selbst entscheiden – nicht der Kessel an einem Januarmorgen. Die Wände waren ungedämmt, die Fenster von 2005 dagegen in brauchbarem Zustand.
Aufgabe
Hülle und Heizung aus einer Hand
Gebäudehülle und Anlagentechnik wurden zusammen aufgenommen, die Reihenfolge festgelegt und beides ausgeführt: Dämmung von Fassade und Kellerdecke, danach der Tausch des Wärmeerzeugers samt hydraulischem Abgleich. Nicht bei uns lag der Förderantrag – den hat der Energieberater der Eigentümer gestellt, wir haben die technischen Unterlagen zugearbeitet.
Entscheidungen
Erst dämmen, dann rechnen, dann kaufen
Zur Wahl standen zwei Wege: die Wärmepumpe sofort einbauen, ausgelegt auf das ungedämmte Haus – oder erst die Hülle dämmen und die Heizlast danach neu rechnen. Geraten haben wir zum zweiten: Nach der Dämmung lag die Heizlast rund ein Drittel unter dem ersten Überschlag, die Anlage konnte eine Nummer kleiner ausfallen. Die Heizkörper wurden für die niedrigere Vorlauftemperatur durchgerechnet – die meisten blieben, zwei wurden gegen größere getauscht. Auch der Standort der Außeneinheit wurde vor der Bestellung festgelegt, mit Blick auf Schall und Grenzabstand – nicht hinterher.
Umsetzung
Zwei Abschnitte in neun Monaten
Im Sommer die Hülle: Gerüst, 16 Zentimeter Fassadendämmung mit gedämmten Laibungen, darunter die Kellerdecke. Im Herbst die Technik: Wärmepumpe, Pufferspeicher, neue Verrohrung im Keller und der hydraulische Abgleich über alle Räume. Das Haus blieb durchgehend bewohnt; Wasser und Heizung waren an zwei Tagen abgestellt – angekündigt eine Woche vorher.
Ergebnis
Kleiner gekauft, ruhiger geheizt – und eine Wartezeit
Die Wärmepumpe läuft mit niedriger Vorlauftemperatur, ohne dass ein Heizkörper zu klein geworden wäre – das war das Ziel der Reihenfolge. Schwierig war das Warten: Die Freigabe des Netzbetreibers für den Anschluss hat sechs Wochen gedauert, und genau deshalb blieb der alte Kessel bis zur Inbetriebnahme im Keller. Dazu kam ein Posten, den vorher niemand auf der Liste hatte: Der Zählerschrank von 1972 musste ersetzt werden, bevor der Netzbetreiber zustimmte.
- Baujahr
- 1972
- Ausführung
- 2024, zwei Abschnitte
- Gewerke
- Fassade & Dämmung, Kellerdecke, Heizung
- Umfang
- Hülle und Wärmeerzeuger, rund 150 m² Wohnfläche
- Heizung
- Luft-Wasser-Wärmepumpe, hydraulisch abgeglichen
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Das Erstgespräch ist unverbindlich. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir Ihnen das.
Daniel Braun
Ihr Ansprechpartner
Wenn Sie hier anrufen oder schreiben, landen Sie bei ihm. Er nimmt auf, was ansteht, und meldet sich zurück – auch wenn die Antwort ist, dass wir nicht die Richtigen sind.
Ihre Anfrage ist angekommen.
Daniel Braun meldet sich innerhalb von 24 Stunden an Werktagen bei Ihnen. Wenn es eilig ist, rufen Sie einfach direkt an: 0176 / 43 888 723.
Was nach Ihrer Anfrage passiert
- Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
- Kurzes Telefonat – passt das Vorhaben zu uns?
- Termin vor Ort mit Bestandsaufnahme.