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Vollständig modernisiertes barrierearmes Bad im Tageslicht mit bodengleicher Dusche, Waschtisch, Haltegriffen, wandhängendem WC und mattiertem Fenster

Badmodernisierung

Doppelhaushälfte in Friedberg, Baujahr 1976 – neues Bad im bewohnten Haus

Ort
Friedberg
Baujahr
1976
Umfang
Komplettumbau des einzigen Bads
Dauer
Vier Wochen

Beschrieben nach einer echten Baustelle, anonymisiert auf Wunsch der Eigentümer. Die Bilder sind Visualisierungen.

Ausgangslage

Ein Bad von 1976, das einzige im Haus

Eine Doppelhaushälfte von 1976, das Bad im Kern unverändert: hohe Wanne, Tür mit 73,5 Zentimetern, Fliesen aus der Bauzeit. Die Eigentümer, beide um die sechzig, wollten den Umbau machen, solange sie ihn selbst planen können – nicht, wenn er plötzlich nötig wird. Eine Randbedingung stand von Anfang an fest: Es ist das einzige Bad, und gewohnt wird durchgehend.

Aufgabe

Komplett zurück auf den Rohbau

Das Bad wurde vollständig zurückgebaut und neu aufgebaut: Leitungen, Elektrik, Abdichtung, bodengleiche Dusche statt Wanne, verbreiterte Tür, Fliesen, Sanitär und Licht. Ausdrücklich nicht angefasst wurde das Gäste-WC im Erdgeschoss – es blieb unverändert und diente während der Bauzeit als Teil der Zwischenlösung.

Handwerker dokumentiert eine freigelegte Wand mit dem Tablet, grüne Laserlinie über dem Mauerwerk, Tageslicht aus der Fensteröffnung
Vor dem Rückbau festgehalten. Leitungslage und Wandaufbau von 1976 waren nirgends verzeichnet – dokumentiert wurde deshalb vor und nach dem Öffnen.

Entscheidungen

Abfluss versetzen, Wand vorbauen, Tür verbreitern

Die bodengleiche Dusche entschied sich am Abfluss: Das Rohr von 1976 lag zu hoch für ein sauberes Gefälle, also wurde der Boden geöffnet und der Abfluss versetzt – die Alternative, ein Podest, hätte die Bodengleichheit wieder aufgegeben. Die neuen Leitungen kamen in eine Vorwand statt in Schlitze: schneller, schonender für den Bestand, und die Vorwand nimmt die Verstärkungen für spätere Griffe gleich mit auf. Die Tür wurde von 73,5 auf 86 Zentimeter verbreitert – dass der Sturz darüber das mitmacht, hatte die Bestandsprüfung vorher geklärt.

Bodengleiche Dusche mit Glaswand und hellen großformatigen Fliesen, Tageslicht durch ein mattiertes Fenster
Das Gefälle lag vor der ersten Fliese fest. Estrich, Abdichtung und Rinne wurden auf dieselbe Ebene geplant – der alte Abfluss musste dafür versetzt werden.

Umsetzung

Drei Wochen geplant, mit Zwischenlösung

Geplant waren drei Wochen: Rückbau und neue Leitungen, dann Estrich und Abdichtung mit ihren Trocknungszeiten, dann Fliesen, Sanitär, Licht und die neue Tür. Zum Flur stand eine Staubschutzwand, am Feierabend waren Flur und Treppe frei und gekehrt. Geduscht wurde über eine provisorische Brause im Keller, das Gäste-WC übernahm den Rest.

Schwellenloser Hauseingang im Mittagslicht: breite neue Eichentür, ebene helle Pflasterfläche, Bepflanzung am Rand
Verstärkt, bevor man es braucht. Hinter den Fliesen sitzen Verstärkungen für spätere Griffe – eingebaut jetzt, wo die Wände offen waren, nicht in zehn Jahren.

Ergebnis

Eine Woche länger als geplant

Unter der alten Wanne kam feuchter Estrich zum Vorschein – ein Leck, das Jahrzehnte zurücklag und nie aufgefallen war. Acht Tage Trocknung haben aus drei geplanten Wochen vier gemacht, und die Zwischenlösung im Keller musste eine Woche länger halten als versprochen. Das fertige Bad hat eine bodengleiche Dusche, eine Tür, durch die man auch mit Rollator kommt, und Verstärkungen in den Wänden, die man nicht sieht – fotografiert, bevor die Fliesen daraufkamen.

Aufgeräumte bewohnte Baustelle am Mittag: gefegter Boden, aufgerollte Kabel, geordnetes Werkzeug auf einer Kiste
Bewohnt heißt: jeden Abend begehbar. Das einzige Bad war Baustelle – Flur und Treppe waren trotzdem jeden Abend gekehrt und frei.
Baujahr
1976
Ausführung
2025
Dauer
Vier Wochen, eine davon ungeplant
Gewerke
Rückbau, Sanitär, Elektrik, Abdichtung, Fliesen, Trockenbau
Umfang
Rund 8 m², bis auf den Rohbau zurückgebaut
Besonderheit
Einziges Bad im Haus – bewohnt während der Bauzeit

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